Über

Ich kämpfe mit einer anormalen Anorexie seit ich 11 Jahre alt bin. Ich will euch meine Geschichte erzählen, darauf aufmerksam machen, wie gefährlich Magersucht ist. Anorexie ist eine Krankheit, keine Modeerscheinung. Ich hasse es, wenn mich das jemand fragt. "Willst du Model werden? Willst du wie Kate Moss aussehen??" Nein. Ich will einfach nur gesund werden und ohne die Hilfe von Ärzten mein Leben steuern können, ein besseres Gespür für meinen Körper und seine Bedürfnisse bekommen. Es ist kein leichter Weg. Aber hey, wo ein Wille ist, ist auch ein W e g ! Dies sollte man niemals vergessen. Ich weiß, wie sich das anfühlt. Man fühlt sich leer, man will anders sein, leicht wie eine Feder, man will von allen bewundert werden und das Gefühl haben, dass man nicht fett ist sondern schön dünn... Eine Freundin meiner Mom meinte mal zu meiner Mutter, als ich dabei stand: "Ta soeur est très jolie est très ténue..." Ich fühlte mich wie so ein Püppchen, dass daneben stand. Wie bei diesen komischen Wettbewerben in Amerika. Meiner Mutter war das ebenfalls sichtlich unangenehm. der Kommentar zu meinem Gewicht. Man wird dann hin- und hergeschubst. Man weiß gar nicht mehr, wer denn jetzt eigentlich Recht hat. Die einen meinen: "Du bist aber extrem dünn!! Soll ich dir was kochen?" Andere sagen: "Du strahlst so eine Grazie und Eleganz aus...Du bist wunderschön..." Ich frage mich, ob diese Menschen das auch noch sagen würden, wenn ich ihnen sage, was mit mir los ist. Wenn ich sowas sage wie: "Hey, aber ich bin magersüchtig und ich finde mich nicht schön. Ich finde mich zu dünn, ich habe das Gefühl, ich breche gleich auseinander, wenn ich jetzt nicht unternehme. Ich fühle mich knochig und unästhetisch, so dünn, wie ich jetzt bin. Wer möchte schon nicht dünn sein? Ich möchte auch noch dünn sein, nur mit einem normalen BMI. Mehr will ich gar nicht. Das ist ja auch nicht verkehrt oder so finde ich. Ich habe eine anormale Anorexie. Meine Ärztin hat mir das so erklärt, dass ich, obwohl ich dünn sein möchte, den Willen habe, zuzunehmen und mitarbeite, etwas gegen die Magersucht zu tun. Natürlich gibt es bei mir ebenfalls Höhen und Tiefen, aber ich bin auf einem guten Weg, das sagt sie mir immer wieder. Um ehrlich zu sein, habe ich meine Ärztin über die vielen Jahre wirklich ins Herz geschlossen. Sie ist so eine tolle Frau und baut mich immer wieder auf. Ich möchte ihr an dieser Stelle dafür danken. eure Autorin von against-ana.

Alter: 21
 


Werbung




Blog

Kleine Schritte führen auch zum Ziel.

Diese Erfahrung mache ich jetzt. Ich bin komplett fertig mit dem Wiegen. Ich bin endlich frei. Fast 6 Jahre habe ich gebraucht, bis ich die Magersucht komplett bekämpft habe. Ich will damit ein Zeichen setzen: Auch wenn dieser Weg lang und steinig ist, lohnt es sich zu kämpfen, wenn dir dein Leben lieb ist. Ja, dein Leben. Es wird nicht einfach werden bzw. sein, aber wenn man es geschafft hat, merkt man erstmal, wie viel man bezwingen kann, wenn man es nur will ! Dieser Weg wird nicht gradlinig verlaufen, noch wirst du immer bequeme Wanderschuhe tragen. Du wirst Rückschläge, aber auch Fortschritte erleben. Und wenn du an dich glaubst und diesen Glauben nie aufgibst, sei er an manchen Tagen, sogar in manchen Wochen, Monaten noch so klein: Dieser kleine Funke kann auch wieder zu einem lodernden Feuer erwachen. Peace. Ich glaube an euch. Und auch wenn ich irgendein Mensch auf diesem gottverdammten Planeten bin, ich tue es. Ihr schafft das, wer auch immer ihr seid da draußen. Ihr seid nicht alleine. {3 javascript:insertEmotion('http://blogmag.de/ap/smilies/rock.gif',%20'emotion');

2 Kommentare 17.4.12 21:02, kommentieren

Werbung


GESCHAFFT GESCHAFFT GESCHAFFT !!!

Ich hab einen BMI von 17,3 ! endlich normalgewicht! yay :33 wiege jetzt 46,8 kg bei 1,64 m! meine ärztin war sooo stolz auf mih und ich bins auch :D ich hab gekämpft, 5 jahre lang und es hat sich so sehr gelohnt! habe die maße 80-60-80 und ich fühle mich rictig wohl in meinem körper <3<3<3 eure autorin von against-ana :3

27.11.11 16:49, kommentieren

lang ists her, aber ich wieg 1 kilo mehr :D

hallo an alle dort draußen, ich weiß, ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen...es ist so viel passiert & ich hätte das nicht alles aufschreiben können...aber das wichtigste von allen ereignissen ist, dass ich 1 kg (!!!) zugenommen habe ich freue mich so sehr :D erst war da diese angst, "was ist, wenn mir meine hosen nicht mehr passen, bin ich dann noch perfekt?" usw. Aber es fühlt sich unglaublich gut an. dünn UND gesund zu sein. ich fühle mich weiblicher, trotzdem leicht und einfach wundervoll. das ist unbeschreiblich. ohne extreme. ohne angst, zu wenig zu wiegen oder so. ich habe einen freund, der mich so liebt, wie ich bin, der mich unterstützt! mein vater, das arschloch kann mich mal kreuzweise. dieser idiot. das ist m e i n verdammtes leben. MEINS! glg, eure autorin von against-ana <3

1 Kommentar 5.9.11 13:28, kommentieren

neues lieblingslied *_*

kennt ihr das lied "Haifisch" von Rammstein? Habe die Band erst vor kurzem für mich entdeckt...Aber das Lied ist so toll! Man kann so viel hinein interpretieren...
Wir halten - zusammen wir halten miteinander aus wir halten zueinander niemand hält uns auf wir halten euch die Treue wir halten daran fest und halten uns an Regeln wenn man uns Regeln lässt.
Und der Haifisch der hat Tränen und die laufen vom Gesicht doch der Haifisch lebt im Wasser so die Tränen sieht man nicht.
Wir halten - das Tempo wir halten unser Wort wenn einer nicht mithält dann halten wir sofort wir halten die Augen offen wir halten uns den Arm sechs Herzen die brennen das Feuer hält euch warm.
Und der Haifisch der hat Tränen und die laufen vom Gesicht doch der Haifisch lebt im Wasser so die Tränen sieht man nicht.
In der Tiefe ist es einsam und so manche Träne fließt und so kommt es dass das Wasser in den Meeren salzig ist. Man kann von uns halten was immer man da will wir halten uns schadlos wir halten niemals still.
Und der Haifisch der hat Tränen und die laufen vom Gesicht doch der Haifisch lebt im Wasser so die Tränen sieht man nicht.
In der Tiefe ist es einsam und so manche Träne fließt und so kommt es dass das Wasser in den Meeren salzig ist. Und der Haifisch der hat Tränen und die laufen vom Gesicht doch der Haifisch lebt im Wasser so die Tränen sieht man nicht. <3
Denkt mal drüber nach. Ich habe mir zum Beispiel überlegt, dass man damit sagen will, dass jeder Mensch Probleme hat, diese jedoch zum größten Teil in der Menge "untergehen", dass es sozusagen immer wichtigere Dinge gibt usw. Doch manchmal muss eben alles "raus". Naja. Das ist erst dfer Beginn meiner Interpretation.
PS: Habe heute mit meinem Vater (!!!!) telefoniert. Will mich nächste Woche mit ihm zusammen mit meinem Freund treffen..Mal sehen. ._."
eure Autorin von against-ana. :-)

10.7.11 23:44, kommentieren

meine geschichte.

Was kann man machen, wenn es einem schlecht geht? Man kann.... ...Tanzen ...Schreiben ...Musik machen ...Laut schreien ...mit jemandem Reden ...gegen einen Boxsack "kämpfen" ...Meditieren ...Singen ...sich beraten lassen von einer neutralen Person (Beratungsstelle) es gibt so viele Möglichkeiten, etwas gegen Traurigkeit, Wut, Aggressionen, Selbsthass usw. zu tun. Es gibt aber auch Praktiken und Denkweisen, die einem eventuell das Gefühl geben können, der richtige Weg für sich selbst zu sein, um schlechte Gefühle etc. abbauen zu können, die aber im Endeffekt nur noch mehr Probleme verursachen. Man will ein Ventil, man braucht einen Ausgleich. Ich weiß, wie sich das anfühlt. Man hat Stress in der Schule, die Eltern nerven permanent, wenn man dann endlich zu Hause ist, man hört Sätze wie : "Iss doch mal was, mein Kind, wir machen uns doch Sorgen um dich!" "Wieso können die mich nicht einfach in Ruhe lassen? Warum bohren die immer weiter, sie merken doch, dass das denen nicht bringt. Ich will einfach nur meine Ruhe haben. Essen, wenn ich will. So viel essen, wie ich will." Aber eigentlich hat man gar keinen Hunger. Irgendwas bedrückt einen. Man will sich aber nicht damit auseinandersetzen, man will doch nur leben. Feiern gehen. Shoppen gehen. Jungs treffen. Sport machen, tanzen. Sich leicht fühlen, leicht s e i n. Aber irgendwann merkt man, dass man fast keine physische Energie hat. Spätestens im Sportunterricht oder beim "Powershopping" mit der besten Freundin, die ganz normal is(s)t. Dir wird schwindlig, vor deinen Augen flirrt alles, alles dreht sich. In den Ohren fiept es, als säßen dort tausende Grashüpfer. Und dann siehst du schwarz. Siehst nur viele Menschen um dich herum. Oder auch Klassenkameraden. Viele tuscheln, lachen, lästern, beschimpfen dich. STOP. STOPSTOPSTOPSTOPSTOPSTOOOOOP!!!!!!! Dort hört der Spaß auf! Der Körper braucht Energie und ich sage euch, durch herausstehende Knochen oder Haarflaum im Gesicht (Ja, das passiert, wenn man zu dünn ist. Doofer Nebeneffekt, was?!) wird man nicht attraktiver. Wirklich nicht. Man hört dann Kommentare wie "Ey, willst du mein Pausenbrot?" oder "Na, Püppchen, soll ich dich auffangen, wenn du fällst? Sind ja überall Knochen..." Ich brauche sowas nicht. Ich spreche aus Erfahrung und ich hasse es, wenn ich dann sehe, das kleine 14 Jahre alte Mädchen Blogs erstellen, in denen sie Anas und Mias Brief bloggen, diese Gebote posten und sich dann noch über Leute wie mich aufregen, dass sie doch nicht versuchen sollten, etwas gegen sie unternehmen zu wollen, da dies sowieso nichts bringen würde. Ich glaube sehr wohl, dass es etwas bringt, und sogar wesentlich effektiver ist, wenn jemand einen Blog erstellt gegen Essstörungen, der selbst damit konfrontiert ist und/ oder war, als Personen, die sich einfach nur hinstellen und sagen: "So, Essstörungen sind lebensgefährlich und schlecht, sie zerstören den Körper und machen euch extrem krank." Ich will damit auf keinen Fall sagen, dass es schlecht ist, wenn man als Außenstehender etwas gegen ES machen will, nur, dass es glaube ich nicht so effektiv ist, als wenn dies ein Betroffener/Ehemaliger tut. Man kann sich besser in die Betroffenen einfühlen, nachempfinden, wie es ihnen geht. Natürlich gibt es viele verschiedene Formen von Anorexie und Bulimie. Jeder Betroffene hat seine eigene Geschichte. Wie er dazu "gekommen" ist; viele Faktoren spielen dort eine Rolle: - die familiären Umstände - Freunde? feste Beziehung? -> stabile Beziehung? treue Freundinnen und Freunde, auf die man zählen kann, die immer für einen da sind, wenn man sie braucht? "Wahre" Freunde? - schulische Leistungen? Leistungsdruck? Bei mir war es der familiäre Druck, der mich in diese Krankheit trieb. Siehe meine ersten beiden Einträge. Ana ist nicht dein Freund, denn auch Freunde können Feinde sein, vergiss das nie. Ana ist ein trojanisches Pferd. Ehe du dich versiehst, ist die Krankheit ausgebrochen. Man will ein "bisschen" abnehmen, sich bewusster und gesünder ernähren. Aber ist es gesund, einen Apfel und 4 Liter Wasser an einem Tag zu konsumieren? Vielleicht noch eine Packung Zigaretten zu rauchen? NEIN. Das ist ganz und gar nicht gesund. Das ist krank. Aber man kann etwas gegen Ana tun, gegen diese falsche Freundin. Du kannst sie anschreien, ihr sagen, dass du nur auf wahre Freunde zählst und keine falschen Schlangen brauchst in deinem Leben. Denn dünn sein ist eine Sache. So dünn zu sein, dass man jeden Moment Angst haben muss, umzukippen und so dünn zu sein, dass man das Skelett und die vielen Knochen durchsieht, durch die zarte und verletzliche Haut, eine andere. Verträumte Fotos von Mädchen, Elfenähnlichen Wesen als Header für den Ana-Blog. Das alles ist Fantasie, das sind Wunschwesen. Perfekte, makellose Haut, Porzellanfarbener Körper, durchscheinende Äderchen und filigrane Tattoos neben den feinen Flügelchen. Seidige Kleider. Mondschein. Blutige Tränen fließen über die Wangen des perfekten Wesens, aus diesen wunderschönen, mandelförmigen, großen Augen. Man kann so viel zeichnen, kolorieren. Aber ist das dann auch die Realität?

1 Kommentar 7.7.11 21:02, kommentieren

meine geschichte.

hallo, ich habe lange darüber nachgedacht, einen blog über anorexie und diese selbstzerstörung zu schreiben. ich will damit darauf aufmerksam machen, wie gefährlich und machtübergreifend anorexie ist. das ist meine geschichte oder zumindest ein teil davon, den ich hier erzählen werde. ............................................................................................. wie alles anfing. vor ungefähr 5 jahren haben sich meine eltern getrennt. besser gesagt meine mom hat mit meinem vater schlss gemacht. das hatte diverse gründe. vielleicht komme ich später noch einmal darauf zurück. auf jeden fall zog mein vater dann irgendwann aus und der kontakt zu ihm verschlechterte sich immer mehr. mein kleiner bruder ( er war damals ungefähr 5 jahre alt) besuchte ihn an den wochenden regelmäßig. das hält bis heute an. anfangs war ich auch bei meinem dad. aber mir fiel zunehmend auf, dass er sich gar nicht für mich interessierte. das tat weh. tut es immernoch. er hat sich kein bisschen geändert. ich brauchte ein ventil. unterbewusst. ich aß immer weniger. und noch weniger. ich weiß gar nicht, wie ich das durchhalten konnte. aber ich war in so ein tiefes loch gefallen, mir war alles egal. ich hatte wenige freunde, kaum kontakt zu diesen. am wochende blieb ich zu hause, übernachtete extrem selten bei jemandem. ich zog mich immer mehr in mich zurück, war oft krank. in der schule haben die leute aus meiner klasse über mich gesprochen. ich hatte regelrechte angst davor, was die leute über mich dachten. ich trug nur schwarze klamotten, nietengürtel, dunkle schminke. in meiner freizeit sprühte ich mir grüne strähnen ins haar. ich wollte rebellieren, obwohl mir dazu eigentlich die kraft gefehlt hat. ich wollte anders sein. dünn. leicht. ich konnte nichts mehr genießen, war ein sehr sensibler, unsicherer, unselbstsicherer mensch. irgendwann wurde ich wieder einmal krank. erkältung, fieber, halsschmerzen. ich lag im wohnzimmer und sah fern. dann kam meine mutter in die wohnung reingestürmt und rief mir zu, ich solle mich anziehen, wir müssten zum arzt und ich muss sofort gewogen werden. ich war total irritiert. 40,1 kg. oh mein gott, denke ich heute. damals war in meinem kopf leere. ich wollte mich eigentlich zurückziehen, mich verkriechen, von allen in frieden gelassen werden. aber mir musste geholfen werden, da waren sich alle einig. die ärzte, meine mutter. meinen vater hat es nicht interessiert. kein bisschen. als wir uns dann doch mal trafen, meinte er nur ganz eifrig ich solle doch meinen kuchen aufessen, blablabla... ich wusste, dass das kommen würde. heuchler. sonst hat es ihn nen feuchten dreck interessiert, was mit mir los war. dann fing alles an: wiegen, therapie und essen, mehr essen. noch mehr essen. es hat mich so genervt...aber wenn sie mich nicht so damit konfrontiert hätten, wenn meine mama weggeschaut hätte..? was wäre denn dann mit mir geschehen? ich will es lieber gar nicht wissen. ich schaffe das. auch wenn es nicht immer einfach ist und es mich innerlich manchmal zermürbt. meine familie unterstützt mich. naja, meine mom und ihr freund (mit dem ich nicht immer so gut klar komme, aber im grunde ist er ein lieber mensch.) ihr hört von mir und wenn ihr "against ana" seid, folgt meinem blog. xx anonym ps: ich will aus persönlichen gründen nicht erkannt werden. ich hoffe ihr versteht das.

1 Kommentar 5.7.11 19:21, kommentieren

meine geschichte.

ich werde immer wieder von vielen verschiedenen leuten gefragt: "Warum bist du soooo dünn?" , "Willst du aussehen wie Kate Moss oder so?" "Bist du magersüchtig??" oder: diese Aussage hasse ich noch mehr: "Iss mal was." Das hat mir mal jemand in der Innenstadt zugerufen. Ich dachte echt ich höre nicht richtig. Aber im Endeffekt hat die Person ja Recht, auch wenn das vielleicht ein wenig unsensibel und unnormal wirkt, so etwas einer fremden Person zuzurufen, die man gar nicht kennt. Es gibt ja auch Krankheiten wie die Schilddrüsenunterfunktion. Also: "Ich bin soooo dünn, weil ich eben so bin. Ich will nicht wie ein Model aussehen, ich will ein Model sein. Nein, ich bin nicht magersüchtig, ich bin so." Das wäre gelogen. "Ich habe ich ein großes Problem mit meiner Familie gehabt, so bin ich dort reingerutscht, in dieses "ich rebelliere." In diesen Stand-by-Status wie ich es mal nennen mag. Diese Zeit zwischen der Trennung meiner Eltern und dem Anfang meiner Therapie. Mein Vater war dem Alkohol nicht abgeneigt, um es so zu formulieren. Wie es jetzt um ihn steht kann ich nicht sagen, ich habe seit ca. 2-3 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihm. Abgebrochen. Ich habe einen Entschluss gefasst, den Entschluss, dass es mir besser geht ohne ihn, dass ich mehr Kraft aufbringen kann für andere Dinge, als mich immer wieder erneut über ihn aufzuregen. Das ist bei ihm sinnlos. Uns auch wenn ich so enttäuscht bin von ihm, möchte ich, dass sein Name und alle anderen Namen der Personen, über die ich schreibe, in meinem Blog anonym sind. Ich will hier niemanden an den Pranger stellen und förmlich schreien: "oh mein Gott, schaut und lest alle, was dieser Mensch getan hat!" Das ist einfach sch...e. So leid es mir tut wegen dem Wort." Wenn ich dann lese, dass Mädchen sich gegenseitig daran "aufgeilen" wer am meisten Kilos in möglichst kurzer Zeit verliert...das kotzt mich wirklich an. Ich weiß, dass ich mit dem wiegen und so weiter noch nicht durch bin, aber ich bin auf einem guten Weg, auch wenn das noch 1 Jahr dauern kann. Jetzt denken manche vielleicht: "Was??? 1 Jahr ist doch voll lang!!" Nein. Ist es nicht. Ich werde seit ca. 4,5 Jahren gewogen. Erst wöchentlich, dann alle 2 Wochen, jetzt nurnoch einmal pro Monat. Das ist schon ein kleiner Erfolg für mich, um ehrlich zu sein. :-)

2 Kommentare 5.7.11 22:58, kommentieren